2014/02/22

Gerichte geben Gutachtern häufig Tendenzen vor - Gerichtsverfahren


Seit dem Fall Mollath sind die Vorbehalte gegen vom Gericht bestellte Gutachten gewachsen. Zu Recht, wie nun die Ergebnisse einer Doktorarbeit zeigen. Gerichte signalisieren den Gutachtern häufig, welche Ergebnisse die Richter sich wünschen. Und viele sind wirtschaftlich von deren Aufträgen abhängig. 

Von Annette Ramelsberger
 
Sie sind Gehilfen des Richters, so heißt es im Gesetz. Medizinische, psychologische, psychiatrische Gutachter, auf die sich die Gerichte häufig verlassen. Vor allem, wenn es um die schwierige Frage geht, was im Kopf eines Straftäters vorgeht. Diese Ärzte und Psychologen sitzen aber auch in fast jeder Verhandlung, in der es um das Sorgerecht von Eltern oder die Glaubwürdigkeit von Zeugen geht.

Doch seit dem Fall Mollath wachsen die Vorbehalte, die solchen vom Gericht bestellten Gutachtern entgegengebracht werden. Denn über den sieben Jahre in der Psychiatrie sitzenden Gustl Mollath erstellten immer wieder Psychiater Gutachten - zum Teil, ohne ihn untersucht zu haben. Häufig können die Gutachter nicht einmal die erforderliche Qualifikation für ihren verantwortungsvollen Job aufweisen. Und nun gibt es auch noch wissenschaftliche Belege dafür, dass viele Gutachter nicht wirklich ergebnisoffen prüfen, sondern von vornherein wissen, was bei ihrem Gutachten herauskommen soll - weil das Gericht ihnen einen Wink gegeben hat.

Dieses Ergebnis hat nun eine Doktorarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München erbracht, für die 252 Ärzte, Psychiater und Psychologen in Bayern danach befragt wurden, ob sie vom Gericht schon einmal Vorgaben für ihre Gutachten bekamen. Das Ergebnis: Fast ein Viertel der Befragten, nämlich 24,7 Prozent, erklärten, ein Gericht habe ihnen schon einmal oder auch häufig signalisiert, welche Tendenz es bei einem Gutachten erwarte.


Fingerzeig vom Gericht

Als besonders problematisch beschreibt der Doktorand Benedikt Jordan, dass nach seinen Ergebnissen gerade bei den Psychiatern und Psychologen auch noch viele Gutachter wirtschaftlich abhängig seien von den Gerichtsaufträgen. 29,2 Prozent der befragten Psychiater gaben an, mehr als die Hälfte ihres Einkommens aus Gutachtertätigkeiten zu beziehen, bei den Psychologen waren es sogar 48,8 Prozent. Es ist angesichts dieser Zahlen nicht ganz fernliegend, dass Gutachter, die ihren Hauptauftraggeber nicht verlieren wollen, dem Wunsch des Gerichts dann auch Folge leisten. Der Druck, ein Tendenzgutachten zu erstellen, sei dann hoch, sagt Jordan.

Interessant, was die Befragten selbst zur Misere des Gutachterwesens sagten. So gab einer an, dass Gerichte gerne Gutachter benennen, die einfache Schwarz-Weiß-Beurteilungen abgeben. Und es gibt natürlich Stammgutachter, die von Gerichten immer wieder eingesetzt werden, weil sie gut sind. Manchmal aber auch nur, weil sie bequem sind. Denn wenn sie Widerworte geben, kann es ihnen ergehen wie Norbert Nedopil, der Koryphäe unter den deutschen Psychiatern. Weil er dem Münchner Schwurgericht zu häufig Gutachten vorlegte, in denen er statt zu Haft zur Psychiatrie riet, wurde er nicht mehr beauftragt - Koryphäe hin oder her.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/gerichtsverfahren-gerichte-geben-gutachtern-haeufig-tendenzen-vor-1.1881878 




 

Wichtige Informationen zu Gutachten im Familienrecht - Prävention GutachterUnwesen http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/10/wichtige-informationen-zu-gutachten-im.html 

Zweiter Vater wählt den Freitod, der den Behörden -und Justiz-Terror nicht mehr aushielt




Berlin/Mönchengladbach 
Werner N. ist der zweite Vater innerhalb weniger Tage, der die Machenschaften der deutschen Kinder- und Jugendhilfeindustrie und die staatliche geförderte Entfremdung zwischen Eltern und ihren Kindern mittels Zersetzungstechniken und seelischen Quälereien nicht mehr ertragen konnte. Der Vertriebsingenieur und Vater zweier Kinder nahm sich laut Kriminalpolizei Mönchengladbach in der Nacht zu Donnerstag in seiner Wohnung das Leben. Er hinterlässt eine 26-jährige Tochter und einen vierjährigen Sohn, die er über alles liebte.
 
Werner war der hiesigen Redaktion als sehr sympathischer Mensch persönlich bekannt. Er war regelmäßig auf den Weltkindertagen in Bonn und Köln vertreten. Neben seinem ehrenamtlichen Engagement bei öffentlichen Veranstaltungen war er erster Vorsitzender des Essener Elternvereines EfKiR (Eltern für Kinder im Revier) e.V. und setzte sich auch dort stets für Kinderrechte ein.
Werner musste am Familiengericht in Mönchengladbach selbst erleben, wir er systematisch aus der väterlichen Verantwortung für seinen vierjährigen Sohn gedrängt wurde. 

Er fühlte sich vom Familiengericht, vom Amtsgericht und vom Landgericht Mönchengladbach (NRW)  systematisch entrechtet und kriminalisiert und vor allem von staatlichen Stellen immer wieder aktiv daran gehindert, mit seinem geliebten Sohn Umgang haben zu können. Er ist ein weiteres Opfer der -trotz ständiger Verurteilungen Deutschlands wegen Verletzungen der Menschenrechte im Bereich des Familienrechts durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte- weiter praktizierten tagtäglichen Demütigung, Diffamierung und Entrechtung von Eltern in Deutschland. Werner hat zuletzt jeden Glauben daran, Deutschland wäre ein Rechtsstaat, in dem auch seine Rechte und das Recht seines kleines Sohnes auf seinen Vater geachtet und geschützt werden, vollständig verloren.


In stillem Gedenken

http://justizalltag-justizskandale.info/?cat=52 


Deutschland wann wachst du auf? Werner Nordmeyer, der 1. Vorsitzende von Eltern für Kinder im Revier e.V., und Mitglied des Väteraufbruch für Kinder – Kreisvereins Köln e.V, der seinen 4-jährigen Sohn und seine 26-jährige Tochter über alles liebte, hat sein Leben ein Ende gesetzt, so wie jüngst Ronald Rhemet in Hamburg.

ER ist – leider – ein weiteres Opfer des unsäglichen Kriegs gegen Männer/Väter in Deutschland.

Er trat für die Rechte der Kinder und der Eltern ein. Wir danken ihm für diese Arbeit und hoffe, dass er Ruhe findet und unser Mitgefühl ist bei seinen Kindern.

Danke Deutschland, das Du so demokratisch die Rechte -die GRUNDRECHTE- Deiner Bürger mit Füßen trittst und weiterhin gegen die Menschenrechte verstößt. Es scheint Dir auch egal zu sein, dass Du -unser Staat- immer wieder vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen dieser Verletzung verurteilt wirst.
 
 
 

Freitod eines Vaters - Abschied von Dr. Roland Rehmet http://jugendamtwatch.blogspot.de/2014/02/abschied-von-dr-roland-rehmet-am.html 





2014/02/13

Freitod eines Vaters - Abschied von Dr. Roland Rehmet - Am Samstag, dem 15. Februar 2014 finden die Trauerfeierlichkeiten in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt.



Dr. Roland Rehmet Dez. 2014
Dr. Roland Rehmet Dez. 2014

Am Samstag, dem 15. Februar 2014 um 14:00 Uhr werden die Feierlichkeiten für Dr. Roland Rehmet beginnen. In der Kapelle 11 auf dem Ohlsdorfer Friedhof treffen sich Familienangehörige, Freunde aus Gesellschaft und Politik um Abschied zu nehmen. Gleichzeitig ist es die Möglichkeit einander zu begegnen und  an einer Veränderung unserer Gesellschaft im Kindschaftsrecht, in der Gleichstellung und in der Suizidprävention mit zu wirken.

In Gedenken an Dr. Roland Rehmet

Todesfall eines von PAS betroffenen Vaters, dem nicht der Kontakt zu seinem Kind ermöglicht wurde. In den Suizid getrieben.  S.G.
(Familienjustiz #Hamburg, Pseudogutachter Dr.Neuhauss Lübeck)
 http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/05/dr-med-martin-neuhauss-lubeck.html


Am Dienstag, dem 28.01.2014 ist Dr. Roland Rehmet verstorben.

Nach fünf Jahren Psychokrieg wurde Roland müde. Die Last der Falschbeschuldigungen nahmen ihm die Lebensperspektive. Obwohl er nach Jahren die Befangenheit der Familienrichterin des Familiengericht Hamburg Barmbek erfolgreich feststellen lies, änderte sich nichts. 

Der Kontakt zu seiner Tochter wurde nicht wieder umgehend angebahnt. Einmal mehr wurde der Missbrauch der Mutter gegenüber dem Kind zum Kindeswohl gekürt. Ein systematisches Verhalten deutscher Familiengerichte. Erst wird jahrelang geprüft ob die Beschuldigungen richtig sind. Und wenn die Entfremdung sauber etabliert wurde, wird sie zum Wohle des Kindes. 

Über zwei Millionen Kinder wachsen in Deutschland ohne ihren Vater auf. Einige Kinder, weil die Väter ihre Aufgabe nicht wahrnehmen. Aber die meisten Kinder haben keinen Vater, weil diese regelrecht aus dem Leben der Kinder gemobbt werden. Reicht nicht der Umzug in eine andere Stadt, wird eben Gewalt zum Vorwurf gemacht oder gar der sexuelle Missbrauch. Und dann wird erst einmal ermittelt und entfremdet. 

In wie weit sich nun Familienrichter des Familiengerichts Barmbek hier verantworten müssen, werden wir in den nächsten Wochen prüfen. Es ist nicht der einzige Fall, in welchem Familiengerichte willkürlich handeln.  

Wer in die Statistik über Suizide in Deutschland schaut stellt eines erschreckend fest. Doppelt so viele Männer nehmen sich jährlich das Leben, wie Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglücken. Erschreckend .. und was machen wir? .. Nichts!
20.02.2014 11:47  
Blauer Weihnachtsmann.org 



 Letzter Gruß: Auf dem Sarg in der Ohlsdorfer Trauerhalle liegt Rehmets Lieblingshut.

Freitod eines Vaters - FDP-Politiker Roland Rehmet erschießt sich

http://www.mopo.de/politik/freitod-eines-vaters-fdp-politiker-roland-rehmet-erschiesst-sich,5067150,26249370.html 





AKTIVOLI Freiwilligenbörse 2014
AKTIVOLI Freiwilligenbörse 2014

Dr. Roland Rehmet ist Gründungsmitglied der Organisation Blauer-Weihnachtsmann.org und gehörte zu den engagierten Mitarbeitern. Neben seinem Engagement bei meinen öffentlichen Aktionen arbeitet er in der Politik (FDP) für ein neues Verständnis von Gleichstellungspolitik. Als Vorsitzender des Ausschusses für Soziales in der FDP Hamburg kümmerte er sich auch um die andere Hälfte der Eltern, die Väter.
Allerdings holten ihn die vergeblichen Bemühungen seine Tochter zu sehen ein. Das vorwieged willkürliche geführte Gerichtsverfahren zermürbte ihn über die Jahre, so dass er am Dienstag seinem Leben ein Ende setzte. 

Seine Tochter wird ihren liebevollen und engagierten Vater leider nicht erleben können.
06.02.2014 16:41  
http://www.blauer-weihnachtsmann.org/index.php?id=13&tx_ttnews[tt_news]=220&cHash=ac9d4e544c5c59ca7771af8fdc2c3745 








PAS - Eltern-Kind-Entfremdung - Parental Alienation - Hostile Aggressive Parenting - Parentectomy http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/10/pas-eltern-kind-entfremdung-parental.html 




Suicide Rates and International Parental Child Abduction: A Very Serious Issue 
http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/02/suicide-rates-and-international.html 


Wichtige Informationen zu Gutachten im Familienrecht - Prävention GutachterUnwesen http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/10/wichtige-informationen-zu-gutachten-im.html

Freitod eines Vaters - Abschied von Dr. Roland Rehmet - Am Samstag, dem 15. Februar 2014 finden die Trauerfeierlichkeiten in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt.



Dr. Roland Rehmet Dez. 2014
Dr. Roland Rehmet Dez. 2014

Am Samstag, dem 15. Februar 2014 um 14:00 Uhr werden die Feierlichkeiten für Dr. Roland Rehmet beginnen. In der Kapelle 11 auf dem Ohlsdorfer Friedhof treffen sich Familienangehörige, Freunde aus Gesellschaft und Politik um Abschied zu nehmen. Gleichzeitig ist es die Möglichkeit einander zu begegnen und  an einer Veränderung unserer Gesellschaft im Kindschaftsrecht, in der Gleichstellung und in der Suizidprävention mit zu wirken.

In Gedenken an Dr. Roland Rehmet

Todesfall eines von PAS betroffenen Vaters, dem nicht der Kontakt zu seinem Kind ermöglicht wurde. In den Suizid getrieben.  S.G.
(Familienjustiz #Hamburg, Pseudogutachter Dr.Neuhaus Lübeck)
 http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/05/dr-med-martin-neuhauss-lubeck.html


Am Dienstag, dem 28.01.2014 ist Dr. Roland Rehmet verstorben.

Nach fünf Jahren Psychokrieg wurde Roland müde. Die Last der Falschbeschuldigungen nahmen ihm die Lebensperspektive. Obwohl er nach Jahren die Befangenheit der Familienrichterin des Familiengericht Hamburg Barmbek erfolgreich feststellen lies, änderte sich nichts. 

Der Kontakt zu seiner Tochter wurde nicht wieder umgehend angebahnt. Einmal mehr wurde der Missbrauch der Mutter gegenüber dem Kind zum Kindeswohl gekürt. Ein systematisches Verhalten deutscher Familiengerichte. Erst wird jahrelang geprüft ob die Beschuldigungen richtig sind. Und wenn die Entfremdung sauber etabliert wurde, wird sie zum Wohle des Kindes. 

Über zwei Millionen Kinder wachsen in Deutschland ohne ihren Vater auf. Einige Kinder, weil die Väter ihre Aufgabe nicht wahrnehmen. Aber die meisten Kinder haben keinen Vater, weil diese regelrecht aus dem Leben der Kinder gemobbt werden. Reicht nicht der Umzug in eine andere Stadt, wird eben Gewalt zum Vorwurf gemacht oder gar der sexuelle Missbrauch. Und dann wird erst einmal ermittelt und entfremdet. 

In wie weit sich nun Familienrichter des Familiengerichts Barmbek hier verantworten müssen, werden wir in den nächsten Wochen prüfen. Es ist nicht der einzige Fall, in welchem Familiengerichte willkürlich handeln.  

Wer in die Statistik über Suizide in Deutschland schaut stellt eines erschreckend fest. Doppelt so viele Männer nehmen sich jährlich das Leben, wie Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglücken. Erschreckend .. und was machen wir? .. Nichts!
20.02.2014 11:47  
Blauer Weihnachtsmann.org 



 Letzter Gruß: Auf dem Sarg in der Ohlsdorfer Trauerhalle liegt Rehmets Lieblingshut.

Freitod eines Vaters - FDP-Politiker Roland Rehmet erschießt sich

http://www.mopo.de/politik/freitod-eines-vaters-fdp-politiker-roland-rehmet-erschiesst-sich,5067150,26249370.html 





AKTIVOLI Freiwilligenbörse 2014
AKTIVOLI Freiwilligenbörse 2014

Dr. Roland Rehmet ist Gründungsmitglied der Organisation Blauer-Weihnachtsmann.org und gehörte zu den engagierten Mitarbeitern. Neben seinem Engagement bei meinen öffentlichen Aktionen arbeitet er in der Politik (FDP) für ein neues Verständnis von Gleichstellungspolitik. Als Vorsitzender des Ausschusses für Soziales in der FDP Hamburg kümmerte er sich auch um die andere Hälfte der Eltern, die Väter.
Allerdings holten ihn die vergeblichen Bemühungen seine Tochter zu sehen ein. Das vorwieged willkürliche geführte Gerichtsverfahren zermürbte ihn über die Jahre, so dass er am Dienstag seinem Leben ein Ende setzte. 

Seine Tochter wird ihren liebevollen und engagierten Vater leider nicht erleben können.
06.02.2014 16:41  
http://www.blauer-weihnachtsmann.org/index.php?id=13&tx_ttnews[tt_news]=220&cHash=ac9d4e544c5c59ca7771af8fdc2c3745 








PAS - Eltern-Kind-Entfremdung - Parental Alienation - Hostile Aggressive Parenting - Parentectomy http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/10/pas-eltern-kind-entfremdung-parental.html 




Suicide Rates and International Parental Child Abduction: A Very Serious Issue 
http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/02/suicide-rates-and-international.html 


Wichtige Informationen zu Gutachten im Familienrecht - Prävention GutachterUnwesen http://jugendamtwatch.blogspot.de/2013/10/wichtige-informationen-zu-gutachten-im.html

2014/02/12

Eltern zeigen das Jugendamt an


Therapie Eltern zeigen das Jugendamt an

Erstellt

Die Anzeigen liegen der Staatsanwaltschaft vor. Foto: dpa
Mehrere Eltern haben Anzeige gegen das Wesselinger Jugendamt erstattet. Demnach sollen in mehreren Fällen Hilfen bei Dyskalkulie, Autismus und ähnlichem verweigert oder Anträge gar nicht erst angenommen worden sein.  Von
Wesseling

 
Die Familie Tränkner liegt mit der Stadt Wesseling im Rechtsstreit. Es geht um Schulgeld für Torben Tränkner (16), der wegen einer Autismus-Störung auf einer Privatschule in Wesseling unterrichtet wird. Tränkners versuchen in mehreren Prozessen, das Schulgeld für ihren Sohn von der Stadt erstattet zu bekommen.
Ines Tränkner, die Mutter, habe Strafanzeige wegen Aktenmanipulation gegen das Wesselinger Jugendamt gestellt. Sie wisse auch von anderen Eltern, die Anzeige erstattet hätten. Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Eingang der Anzeigen. „Das Jugendamt Wesseling hat in der Vergangenheit Ansprüche auf Eingliederungshilfe für Kinder, die eine Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie, Autismus-Spektrum-Störung oder eine andere Beeinträchtigung haben, kategorisch abgelehnt, oder Anträge wurden gar nicht erst angenommen“, so Tränkner.


Rechtsanspruch

Es gibt einen Rechtsanspruch, dass Kosten zum Beispiel für Lerntherapien übernommen werden müssten. Der wurde laut Tränkner in Wesseling in den letzten Jahren kategorisch verwehrt. Vielmehr habe das Jugendamt zu ungeeigneten Maßnahmen geraten. Beispielsweise ist ihr eigener Sohn an eine Förderschule verwiesen worden, obwohl gar kein besonderer Förderbedarf festgestellt worden sei, das ist aber die Grundvoraussetzung für den Besuch einer Förderschule. Im Falle von Rechtschreibschwächen sei oft geraten worden, beim Kinderarzt ein Rezept für eine logopädische Behandlung zu besorgen. Laut Tränkner kein adäquater Ersatz. Die Kosten für den Logopäden übernimmt jedoch die Krankenkasse, nicht das Jugendamt.


Betroffene treffen sich

Laut dem Wesselinger Sozialdezernenten Erwin Esser könne das Jugendamt nicht einfach so Eingliederungshilfe gewähren. „Es muss beispielsweise erst die Schulbehörde befragt werden.“ Erst wenn dort die Ansicht vertreten werde, das Kind sei nicht mehr zu unterrichten, sei eine gesetzliche Voraussetzung für die Gewährung von Eingliederungshilfe erfüllt, die Tränkners nicht erwähnen: dass das Kind Gefahr laufen muss, aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden. Tränkners wollen nun eine Selbsthilfegruppe gründen. Die erste Versammlung der Initiative „Geschädigt durch das Jugendamt“ findet Donnerstag, 23. Januar, um 19.30 Uhr im Großen Pfarrsaal St. Andreas, Eichholzer Straße 66, statt. Informationen unter ☎ 02236/840851.


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Es ist eine Niederlage mit Signalwirkung für das Jugendamt - Die Mutter eines Hochbegabten wehrt sich


Die Mutter eines Hochbegabten wehrt sich


http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/die-mutter-eines-hochbegabten-wehrt-sich-aimp-id8968469.html

Prozess in Bochum: Erzieherin soll Kinder gequält haben



Kita in Herne: Hier soll die Angeklagte Kinder grausam behandelt haben Zur Großansicht
DPA
Kita in Herne: Hier soll die Angeklagte Kinder grausam behandelt haben


Sie soll im Kindergarten ein Klima der Angst geschaffen und Kinder gezwungen haben, Erbrochenes zu essen: In Bochum steht eine Erzieherin vor Gericht. Sie bestreitet alle Vorwürfe, eine ehemalige Kollegin bezeichnet die 32-Jährige aber als grausam. Im Zeugenstand weinte eine betroffene Mutter.


Bochum - Eine Erzieherin aus Herne soll Kinder in einem Kindergarten jahrelang gequält und misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Kleinen Erbrochenes essen oder stundenlang mit dem Gesicht zur Wand sitzen mussten. Nun beschäftigt der Fall das Bochumer Amtsgericht, die 32-Jährige ist wegen der Misshandlung Schutzbefohlener angeklagt.
Zum Prozessauftakt bestritt die Frau alle Vorwürfe. Sie sei zwar streng gewesen und habe auch geschimpft - mehr aber nicht. Eine der betroffenen Mütter weinte im Zeugenstand und sagte: "Mein Sohn stand jeden Morgen am Kindergartentor. Er hat am ganzen Körper gezittert und immer nur gesagt: Mama, nimm mich hier weg." Eine ehemalige Mitarbeiterin beschrieb die Angeklagte als grausam. "Die Kinder waren fix und fertig", sagte die 26-jährige Zeugin. "Sie haben nur noch geheult und Angst gehabt."
Besonders schlimm sei es beim Mittagessen gewesen. Die Angeklagte habe darauf bestanden, dass die Kinder auch ihr Gemüse essen. Dabei habe sie nicht einmal auf Kinder mit Essstörungen Rücksicht genommen. "Als sich ein Mädchen übergeben hat, hat sie den Löffel in das Erbrochene eingetaucht und dem Kind in den Mund getan."
Sie selbst sei am Ende nur noch in den Kindergarten gegangen, um aufzupassen, dass nicht noch Schlimmeres passiert, sagte die Zeugin. Dass sie und eine andere Erzieherin jahrelang schwiegen, begründeten die Zeugin mit ihrer Angst vor der Kollegin und der Furcht, möglicherweise nichts beweisen zu können.
Der Kindergarten war Ende 2012 in die Schlagzeilen geraten. Die beiden Erzieherinnen hatten sich an die Leiterin der Kita gewandt, dann ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft. In dem Prozess sind zwei weitere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird im März erwartet.
ulz/dpa

 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/prozess-in-bochum-erzieherin-aus-herne-soll-kinder-gequaelt-haben-a-953078.html