2014/02/23
Foto- und Bildrecht - Ist es strafbar, wenn Großeltern ohne Sorgerecht Bilder ihres Enkels ins Internet stellen?
Ist die Veröffentlichung des Fotos eines Minderjährigen gegen den Willen des Sorgerechtsberechtigten automatisch strafbar oder kann eine solche Veröffentlichung in bestimmten Fällen zulässig sein. Mit dieser Frage hatte sich das OLG Karlsruhe in der dritten Instanz eines Strafprozesses zu befassen.
http://www.wbs-law.de/internetrecht/ist-es-strafbar-wenn-groseltern-ohne-sorgerecht-bilder-ihres-enkels-ins-internet-stellen-7644/
Bielefelder Kita-Erzieherinnen fixieren Dreijährige
BIELEFELD
Bielefelder Kita-Erzieherinnen fixieren Dreijährige
Eltern stellen Strafanzeige / Von-Laer-Stiftung stellt Methode sofort ein: "Verhalten war unmöglich"
VON JENS REICHENBACH
Bielefeld. Die Zwillinge von Sophie und Michael Kloss sind fast vier Jahre alt - temperamentvolle Jungs, längst keine Babys mehr. Zwei Erzieherinnen einer Kita in Bielefeld-Sieker setzten die beiden sowie zwei weitere störende Kinder in Babyhochstühle, um damit für Ruhe zu sorgen. In dem engen Stühlchen fixiert mussten sie mit dem Rücken zur Gruppe ausharren. Die Eltern haben die jungen Erzieherinnen jetzt wegen Nötigung und Körperverletzung angezeigt, Kita-Träger und Jugendamt haben bereits reagiert.
"Uns haben erschrockene Eltern aus der Gruppe Anfang Dezember darauf hingewiesen", berichtet die Mutter. "Uns hat davon niemand berichtet." Umso erstaunter war die 27-Jährige, als die beiden Erzieherinnen die sogenannte "Pause auf dem Stuhl" kleinlaut einräumten. Sie seien überfordert gewesen und hätten sich nicht anders zu helfen gewusst, sagten sie. Von-Laer-Geschäftsführer Bernhard Kuhn wurde sofort tätig, als er durch die Rechtsanwältin der Familie erstmals von dem Vorfall erfuhr. "Eine traurige Sache."
"Die jungen Erzieherinnen wussten sich nicht anders zu helfen, als die Kinder zu fixieren und dann auch noch wegzudrehen", erklärte er am Freitag auf Anfrage. "Dieses Verhalten ist unmöglich und mit unseren pädagogischen Grundsätzen nicht vereinbar." Auch wenn es laut Kuhn nur drei- bis viermal für maximal fünf Minuten geschehen sein soll, "solche Methoden wenden wir nicht an", betonte er. Bei einem Elternabend klärte Kuhn die Eltern der Kitagruppe offen über den Vorfall auf und versicherte, dass so etwas nicht mehr passieren werde. Vertreter von Jugendamt und Landesjugendamt führten erst Freitag ein Gespräch mit den Verantwortlichen: "Wir haben bewertet und angemessen reagiert", so ein Sprecher.
Während ein betroffener Junge in der Gruppe blieb, wollte Sophie Kloss ihre Kinder sofort aus der Einrichtung herausholen. Die von-Laer-Stiftung machte innerhalb von wenigen Tagen einen Wechsel in eine eigentlich nicht offene Betriebskita für die Zwillinge frei. "Wir wollten nicht, dass der Familie Nachteile entstehen."
Alpträume und panische Reaktionen
Trotz Alpträumen und panischen Reaktionen beim Anschnallen hätten die Zwillinge ihren Eltern nichts von dem Babystuhl erzählt, sagt Kloss. Weil die Erzieherinnen den Kindern gesagt haben sollen, dass es ihr gemeinsames Geheimnis bleiben solle - offenbar auch innerhalb der Kita. Denn Kuhn wechselte später die Kita-Leiterin aus, weil diese "nicht über den Vorgang informiert war". Die Gruppenleiterin soll in den drei Monaten im Herbst, in dem die Vorfälle passierten, krank gewesen sein.
Nach den Gesprächen und dem schnellen Kitawechsel erhofften sich die Eltern noch Hilfe des Trägers angesichts der psychischen Probleme der Kinder. "Die haben doch Psychologen und Familienberater. Aber es kam nichts." Tatsächlich schätzte die Kinderärztin der Jungs es als "dringend notwendig" ein, einen Kinderpsychiater einzuschalten, um zu beurteilen, "ob eine längere Therapie notwendig ist". Die Eltern zeigten daraufhin die Erzieherinnen, die weiterhin in der Gruppe tätig sind, wegen Nötigung und Körperverletzung an und baten das Jugendamt um einen Kitawechsel.
Kuhn ist über diese jüngsten Entwicklungen erstaunt: Er habe der Familie trotz Strafandrohung stets Gesprächsbereitschaft signalisiert. In eigener Sache aktiv zu werden, hätte aber ohnehin ein Geschmäckle gehabt, erklärte Kuhn, warum er externe Experten empfehle: "Pädagogisch akzeptiere ich den Vorfall natürlich nicht, aber strafrechtlich wird in dem Verfahren nichts herauskommen", sagt der Geschäftsführer.
Er glaube vielmehr, dass das Ehepaar nun einen Sündenbock suche und dafür alle Register ziehe. Andere Eltern hätten die Offenheit des Trägers gelobt.
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor
. Er war 13, als die Erzieherin seiner Realschule ihm ihre „Liebe“ gestand. Laut Anklage soll die 29-Jährige den Jungen ein Jahr lang sexuell missbraucht haben. Als er Schluss machen wollte, soll sie ihn unter Druck gesetzt und mit SMS bombardiert haben. Ab Mittwoch muss sie sich vor dem Landgericht Essen verantworten.
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/anklage-wirft-erzieherin-missbrauch-eines-13-jaehrigen-vor-id8962230.html#plx1555725814
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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http://www.derwesten.de/staedte/essen/anklage-wirft-erzieherin-missbrauch-eines-13-jaehrigen-vor-id8962230.html#plx571184877
Massiven psychischen Druck soll eine Erzieherin auf einen 13-jährigen Realschüler ausgeübt haben, um ihn sexuell missbrauchen zu können. Vor der Jugendschutzkammer am Landgericht Essen muss die 29-Jährige sich ab dem 12. Februar wegen sexuellen Missbrauch eines Kindes, Nötigung und Stalking verantworten. 46 Fälle sind angeklagt. Als er sich nach einem Jahr endgültig weigerte und die „Beziehung“ beendete, soll sie ihn mit SMS bombardiert haben.
Die Taten liegen laut Anklage länger zurück. Die Erzieherin arbeitete in der Ganztagsbetreuung, die ihre Schule am Nachmittag anbot. Seit der fünften Klasse soll sie das mutmaßliche Opfer betreut haben.
Drohungen von der Erzieherin
Das zuvor harmlose Verhältnis soll sich nach den Sommerferien 2011, der Junge wechselte in die siebte Klasse, geändert haben. Unter einem Vorwand hätte die Erzieherin die Gruppe sich selbst überlassen und sei mit dem 13-Jährigen in einem Klassenraum verschwunden, heißt es in der Anklage. Allein mit ihm soll sie ihre „Liebe“ gestanden haben. Zungenküsse hätte es gegeben. Auch gegenseitiges Berühren intimer Stellen, allerdings immer oberhalb der Kleidung.
Als der Junge erstmals nach zwei Wochen Schluss machen wollte, soll er von der Erzieherin bedroht worden sein. Falls er das wahr mache, werde sie dem Jugendamt erzählen, dass er von seinem Vater geschlagen werde.
Dann werde er von seinen Eltern getrennt, prophezeite sie ihm laut Anklage. Immer wieder soll sie auch gedroht haben, sie werde Negatives über ihn an der Schule verbreiten, so dass er zu einer anderen wechseln müsse.
Rund 1500 SMS-Botschaften
Diesem Druck hätte er nichts entgegensetzen können und deshalb ihr sexuelles Verlangen erduldet. Erst in den Sommerferien habe er den Abstand zu ihr genutzt und erneut Schluss gemacht. In SMS-Nachrichten soll sie für diesen Fall mit ihrem Selbstmord gedroht haben.
Rund 1500 SMS-Botschaften, die zwischen beiden kursierten, zählten die Ermittler. Schließlich soll er sich verzweifelt seiner Mutter anvertraut haben. Polizei und Schule wurden informiert, die Arbeit der Erzieherin an der Schule war beendet.
Zu den Vorwürfen soll sie sich bislang nicht geäußert haben. Ermahnt wurde sie wegen ihres Verhaltens mehrfach von der Schulleitung. Denn Schülern und Pädagogen war aufgefallen, dass sie den Jungen in ihrer Gruppe bevorzugte. Welches Ausmaß die Beziehung zu dem Jungen wirklich hatte, das soll an der Schule aber niemand geahnt haben.
Stefan Wette
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/anklage-wirft-erzieherin-missbrauch-eines-13-jaehrigen-vor-id8962230.html#plx2020953594http://www.derwesten.de/staedte/essen/anklage-wirft-erzieherin-missbrauch-eines-13-jaehrigen-vor-id8962230.html#plx571184877
Die Taten liegen laut Anklage länger zurück. Die Erzieherin arbeitete in der Ganztagsbetreuung, die ihre Schule am Nachmittag anbot. Seit der fünften Klasse soll sie das mutmaßliche Opfer betreut haben.
Drohungen von der Erzieherin
Das zuvor harmlose Verhältnis soll sich nach den Sommerferien 2011, der Junge wechselte in die siebte Klasse, geändert haben. Unter einem Vorwand hätte die Erzieherin die Gruppe sich selbst überlassen und sei mit dem 13-Jährigen in einem Klassenraum verschwunden, heißt es in der Anklage. Allein mit ihm soll sie ihre „Liebe“ gestanden haben. Zungenküsse hätte es gegeben. Auch gegenseitiges Berühren intimer Stellen, allerdings immer oberhalb der Kleidung.
Als der Junge erstmals nach zwei Wochen Schluss machen wollte, soll er von der Erzieherin bedroht worden sein. Falls er das wahr mache, werde sie dem Jugendamt erzählen, dass er von seinem Vater geschlagen werde.
Dann werde er von seinen Eltern getrennt, prophezeite sie ihm laut Anklage. Immer wieder soll sie auch gedroht haben, sie werde Negatives über ihn an der Schule verbreiten, so dass er zu einer anderen wechseln müsse.
Rund 1500 SMS-Botschaften
Diesem Druck hätte er nichts entgegensetzen können und deshalb ihr sexuelles Verlangen erduldet. Erst in den Sommerferien habe er den Abstand zu ihr genutzt und erneut Schluss gemacht. In SMS-Nachrichten soll sie für diesen Fall mit ihrem Selbstmord gedroht haben.
Rund 1500 SMS-Botschaften, die zwischen beiden kursierten, zählten die Ermittler. Schließlich soll er sich verzweifelt seiner Mutter anvertraut haben. Polizei und Schule wurden informiert, die Arbeit der Erzieherin an der Schule war beendet.
Zu den Vorwürfen soll sie sich bislang nicht geäußert haben. Ermahnt wurde sie wegen ihres Verhaltens mehrfach von der Schulleitung. Denn Schülern und Pädagogen war aufgefallen, dass sie den Jungen in ihrer Gruppe bevorzugte. Welches Ausmaß die Beziehung zu dem Jungen wirklich hatte, das soll an der Schule aber niemand geahnt haben.
Stefan Wette
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Prozess
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor
06.02.2014 | 18:00 Uhr
Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor
Essen. Er war 13, als die Erzieherin seiner Realschule ihm ihre „Liebe“ gestand. Laut Anklage soll die 29-Jährige den Jungen ein Jahr lang sexuell missbraucht haben. Als er Schluss machen wollte, soll sie ihn unter Druck gesetzt und mit SMS bombardiert haben. Ab Mittwoch muss sie sich vor dem Landgericht Essen verantworten.
Massiven psychischen Druck soll eine Erzieherin auf einen 13-jährigen Realschüler ausgeübt haben, um ihn sexuell missbrauchen zu können. Vor der Jugendschutzkammer am Landgericht Essen muss die 29-Jährige sich ab dem 12. Februar wegen sexuellen Missbrauch eines Kindes, Nötigung und Stalking verantworten. 46 Fälle sind angeklagt. Als er sich nach einem Jahr endgültig weigerte und die „Beziehung“ beendete, soll sie ihn mit SMS bombardiert haben.
Die Taten liegen laut Anklage länger zurück. Die Erzieherin arbeitete in der Ganztagsbetreuung, die ihre Schule am Nachmittag anbot. Seit der fünften Klasse soll sie das mutmaßliche Opfer betreut haben.
Drohungen von der Erzieherin
Das zuvor harmlose Verhältnis soll sich nach den Sommerferien 2011, der Junge wechselte in die siebte Klasse, geändert haben. Unter einem Vorwand hätte die Erzieherin die Gruppe sich selbst überlassen und sei mit dem 13-Jährigen in einem Klassenraum verschwunden, heißt es in der Anklage. Allein mit ihm soll sie ihre „Liebe“ gestanden haben. Zungenküsse hätte es gegeben. Auch gegenseitiges Berühren intimer Stellen, allerdings immer oberhalb der Kleidung.
Als der Junge erstmals nach zwei Wochen Schluss machen wollte, soll er von der Erzieherin bedroht worden sein. Falls er das wahr mache, werde sie dem Jugendamt erzählen, dass er von seinem Vater geschlagen werde.
Dann werde er von seinen Eltern getrennt, prophezeite sie ihm laut Anklage. Immer wieder soll sie auch gedroht haben, sie werde Negatives über ihn an der Schule verbreiten, so dass er zu einer anderen wechseln müsse.
Rund 1500 SMS-Botschaften
Diesem Druck hätte er nichts entgegensetzen können und deshalb ihr sexuelles Verlangen erduldet. Erst in den Sommerferien habe er den Abstand zu ihr genutzt und erneut Schluss gemacht. In SMS-Nachrichten soll sie für diesen Fall mit ihrem Selbstmord gedroht haben.
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Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor
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Kiew, 23.02.14: Noch vor einigen Tagen war der Zutritt zu diesem stattlichen Anwesen in der Nähe von Kiew strengstens verboten. Jetzt haben die Demonstranten das Anwesen übernommen. Es herrscht Volksfeststimmung und Plünderungen blieben bisher aus.
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5 Venezuela: Anhaltende Regierungsproteste
0:37
Caracas, 23.02.14: Am Ende einer Demonstration gegen die Regierung Venezuelas ist es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. In den letzten Tagen sind bei Unruhen acht Menschen getötet worden. Präsident Maduro spricht von einem geplanten Staatsstreich.
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6 Meistgesuchter Drogenboss Mexikos gefasst
2:04
Mazatlan, 23.02.14: Der mexikanische Drogenboss Joaquin "Shorty" Guzman ist von Sicherheitskräften aus Mexiko und den USA gefasst worden. Die Operation war über Wochen vorbereitet worden und am frühen Morgen schlug ein Marinekommando erfolgreich zu.
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7 Olympia: Highlights 15. Tag
2:05
Sotschi, 23.02.14: Am vorletzten Tag haben die deutschen Athleten noch einmal für positive Überraschungen gesorgt und vom Dopingfall etwas abgelenkt. Die Biathlon-Staffel der Männer gewann Silber und die deutschen Snowboarderinnen Silber und Bronze.
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8 WM: Festnahmen nach Protesten in Sao Paulo
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Sao Paulo, 23.02.14: Knapp vier Monate vor dem WM-Eröffnungsspiel ist es in Sao Paulo bei Protesten zu Ausschreitungen gekommen. Die zunächst friedliche Demonstration mit rund 1000 Menschen gegen die hohen Kosten der WM eskalierte in Gewalt.
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9 Timoschenko fordert zur Wachsamkeit auf
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Kiew, 23.02.14: Nach ihrer Freilassung begab sich Julija Timoschenko direkt auf den Maidan in Kiew. "Kämpft bis zum Ende", rief sie den mehr als 100.000 Menschen zu, die sich versammelt hatten. Sie sieht die Ukraine bald in der EU.
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10 Thailand: Regierungsgegner getötet
0:50
Trat, 23.02.14: In Thailand sind bei einem Angriff auf eine Demonstration von Regierungsgegnern mindestens zwei Menschen getötet und 41 verletzt worden. Bei einer Kundgebung in der Provinz Trat sind Schüsse gefallen und Granaten geworfen worden.
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Anklage wirft Erzieherin Missbrauch eines 13-Jährigen vor | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/anklage-wirft-erzieherin-missbrauch-eines-13-jaehrigen-vor-id8962230.html#plx141932551
Pflegemutter-Prozess: Aussagen belasten Jugendamt
Pflegemutter-Prozess: Aussagen belasten Jugendamt
Moers/Tönisvorst. Eine ehemalige Angestellte der Stadt Moers hat am Montag als Zeugin im Berufungsverfahren gegen eine Pflegemutter ausgesagt. Von Heribert Brinkmann
Jugendamt war im Mai 2009 durchsucht worden
Betroffen ist in erster Linie das Jugendamt der Stadt Moers, weil die beiden Mädchen Aziza und Dunja L., die zur Pflegemutter kamen und dort ein jahrelanges Martyriums erdulden mussten, damals bis zum Selbstmord ihrer Mutter im Mai 1998 in Moers lebten. Von Anfang an hat die Stadt Moers die Ermittlungen wenig unterstützt und hat teilweise Aussagegenehmigungen verweigert. Es kam während der Ermittlungen sogar zu einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchung des Jugendamtes im Mai 2009.
Die Aussage der 43-jährigen Zeugin, die damals bei der Stadt Moers im allgemeinen sozialen Dienst beschäftigt war und heute für die Stadt Oberhausen arbeitet, hat zwar auch nicht Licht in das Akten-Loch gebracht, aber die beiden Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes im Jugendamt indirekt belastet.
Denn diese seien verpflichtet, Akten über die Pflegekinder und Pflegeeltern zu führen und aufzuheben. Die Zeugin hatte mit dem Fall solange zu tun, bis die Kinder nach dem Tode der Mutter in eine Pflegefamilie kamen und das Sorgerecht an das Jugendamt ging. Dass das Sorgerecht und die Betreuung der Pflegefamilie von den selben Mitarbeitern übernommen wird, sei heute undenkbar. Aus den vorliegenden Akten geht hervor, dass die Tante der Mädchen, ihre Lehrerin und die Rektorin der Grundschule sich ans Jugendamt wandten. Ob den Sorgen und Bedenken nachgegangen wurde, ist durch die Aussageverweigerung der Betroffenen nicht klar.
In der Zeugenaussage wurde der Fall der drogenabhängigen, sehr intelligenten Mutter als tragischer Fall bezeichnet. Ihre beiden Töchter seien "tolle Kinder" gewesen, wie Rückmeldungen aus Heim und Schule deutlich machten. Der Prozess wird am Freitag weitergeführt.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/pflegemutter-prozess-aussagen-belasten-jugendamt-aid-1.3977330
Missbrauch-Prozess in Krefeld - Jugendamt Moers erneut belastet
Jugendamt Moers erneut belastet
Tönisvorst/Krefeld. Beim Berufungsverfahren gegen eine Pflegemutter aus Tönisvorst sagte am Freitag der Ex-Schwiegersohn aus: Die Angeklagte und die Mitarbeiterin des Jugendamtes Moers seien gut bekannt gewesen. Von Heribert Brinkmann
Als 18/19-Jähriger hatte Thilo L. die damals minderjährige Tochter 1997 der Angeklagten geschwängert und die Vaterschaft anerkannt. Später, als er die Beziehung zu der Frau beendete, und die Tochter mit Kind ausgezogen war, blieb er trotzdem im Haushalt der Angeklagten wohnen. Dafür lieferte er – nach seinen eigenen Angaben – ihr sämtliche staatlichen Hilfen ab, die er nach Abbruch seiner Dachdecker-Lehre bezog. Später wäre er im Kiosk der Angeklagten geringfügig beschäftigt, habe aber keinen Lohn erhalten, sondern Kost und Logis umsonst. Etwa um das Jahr 1999 habe er den Zeitungskiosk der Angeklagten auf dem Krefelder Neumarkt gepachtet und ihr 1500 Mark Pacht im Monat gezahlt. Die Einnahmen habe er ihr abends abgeliefert und sie auch das Kassenbuch führen lassen. Als nach beträchtlichen Schulden die Bank die Kreditlinie gestrichen habe, sei Thilo L. nach etwa zwei Jahren pleite gewesen. Weil er die Schulden nicht bezahlen konnte, musste er eine Haftstrafe absitzen. Inzwischen hat er eine geregelte Arbeit und eine neue Familie. Der heute 34-Jährige will mit der Angeklagten nichts mehr zu tun haben.
Eindringlich schilderte der Zeuge, dass er die Schreie der Mädchen auch heute noch im Kopf habe. Er habe sich längst bei den Pflegetöchtern Aziza und Dunja entschuldigt, dass er damals weggeguckt und ihnen nicht geholfen habe. Aus Angst vor der Angeklagten, aber auch vor deren Sohn Christian, habe er sich verleiten lassen, zuzusehen. Weil er damals Stress mit seinen Eltern hatte, habe er in der Angeklagten eine Art Ersatz-Mutter gesehen. Außerdem habe er in seiner wirtschaftlichen Lage Angst gehabt, vor die Tür gesetzt zu werden.
Die Wohnverhältnisse vor allem am Kuhweg in Vorst schilderte Thilo L. als katastrophal. Er selber hauste in einer Art Verschlag von 12 qm. Abends habe er eine Stromheizung anmachen müssen, um es einigermaßen warm zu bekommen. Er könne sich auch daran erinnern, dass es im feuchten und sehr kalten Flur Schimmel-Stellen gegeben habe. Er selber gestand ein, mitgemacht zu haben. So habe er einmal den Mädchen eine Spinne aufs Brot getan. Das Verhältnis zwischen der Angeklagten und den Mädchen sei nicht herzlich gewesen, eher "fies und sauer". Er bestätigte auch, dass die Mädchen, vor allem das jüngere, vielfach in Kälte oder Regen zur Strafe stundenlang auf der Terrasse habe stehen müssen. Nur wenn die Angeklagte nicht da gewesen sei, hätte er die Mädchen reingeholt.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/toenisvorst/jugendamt-moers-erneut-belastet-aid-1.4003665
Erzieherinnen vor Gericht
Kindesmisshandlung ist nie völlig ausgeschlossen
Von Dirk Biernoth
Gleich in zwei Fällen stehen am Mittwoch (12.02.2014) Erzieherinnen vor Gericht, die Kinder misshandelt bzw. sexuell missbraucht haben sollen. Beide Fälle machen deutlich: Vollkommen ausschließen lassen sich solche traumatischen Erlebnisse für Kinder nie.- Bild 1 vergrößern Misshandlung führt oft dazu, dass ich Kinder zurückziehen
Wird genug getan, um solche Vorfälle zu verhindern?
Erzieherinnen und Erzieher haben eine ganz besondere Aufgabe. Das weiß auch der Geschäftsführer der Jugendhilfe in Essen. Die Einrichtung ist für verschiedene Jugendprojekte zuständig; unter anderem auch für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in offenen Ganztagsschulen. Geschäftsführer Jochen Dreitz versucht sicher zu stellen, dass es später keine Probleme gibt. "Ich weiß nicht, ob man es immer verhindern kann", sagt er. "Wir bemühen uns auch im Vorfeld von Einstellungen schon dafür zu sorgen, dass alle, die bei uns eine Stelle antreten wollen, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis beibringen müssen." In dem erweiterten Führungszeugnis sind auch kleinere Strafen und Delikte aufgeführt.Führungszeugnis bietet keine vollständige Sicherheit
- Bild 2 vergrößern Jochen Drewitz, Geschäftsführer der Jugendhilfe Essen
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