2012/09/01

Wenn Jugendämter zu mächtig werden - Briefe von Eltern "Nacht-und-Nebel-Aktionen" und "Nazi-Methoden" von Justiz und Politik beherzigt !






Brüssel – Die Briefe stammen von Eltern, die über "Nacht-und-Nebel-Aktionen" und über "Nazi-Methoden" klagen. Man habe ihnen ihre Kinder entrissen und in Pflegefamilien gesteckt, wo sie zum Teil misshandelt würden. Gutachter hätten den Eltern hochmütig die geist
ige Gesundheit und das Sorgerecht abgesprochen. Französische und polnische Väter beschweren sich, sie dürften mit ihren Kindern in Deutschland nur Deutsch sprechen – seit zwei Jahren schon treffen solche Briefe im Europaparlament ein. Und fast immer stehen darin deutsche Jugendämter am Pranger.

400 solcher Briefe hat David Lowe, der britische Generalsekretär des Petitionsausschusses, bislang gezählt. Sie zeichnen ein Bild, wie man es in Deutschland kaum kennt. Hier geraten die Jugendämter immer wieder in die Kritik, weil sie überfordert wirken und manchmal nicht verhindern, dass Eltern ihre Kinder bis zum Tode misshandeln. In den Briefen nach Brüssel aber klagen Väter und Mütter über das Gegenteil: über ein allmächtiges Amt, das sich brutal zwischen sie und ihre Kinder dränge.....


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http://michialex.mi.funpic.de/Jugendaemter.pdf

Dokumentation zur Geschichte der Bremer Heimerziehung - „Du bist minderwertig“

Bremen - Von Thomas Kuzaj - 
Erbrochenes auflöffeln, den Fußboden mit der Zahnbürste schrubben. Schläge, Demütigungen, sexuelle Gewalt. Stichworte zu Berichten aus den Folterkellern eines Unrechtsregimes? Nein, Berichte aus dem Alltag in Bremer Kinder- und Jugendheimen bis weit in die 70er Jahre hinein. Eine Geschichte von Leid und Unrecht, die jetzt aufgearbeitet wird.



Foto: Kuzaj
Robert Fuchs, Historiker.


Es geschah „im Namen des Staates, im Namen der Kirche“, sagt Dr. Heidemarie Rose, Abteilungsleiterin im Sozialressort. Sie stellte gestern eine 140 Seiten umfassende „Dokumentation zur Geschichte der Bremer Heimerziehung 1945 bis 1975“ vor. Die Arbeit des Historikers Robert Fuchs basiert auf den Schilderungen von 70 früheren Bremer Heimkindern. Den Anstoß dazu gab, wie in anderen Bundesländern auch, eine Anregung des Bundestags-Petitionsausschusses.


Foto: KuzajBernd Schneider, Sprecher des Sozialressorts, und Abteilungsleiterin Heidemarie Rose bei der Vorstellung der Bremer Heimkinder-Dokumentation. ·
 
Der hatte sich mit einer entsprechenden Bitte des „Vereins ehemaliger Heimkinder“ beschäftigt. Die Bitte um Aufarbeitung enthält ein Interesse an Öffentlichkeit; und das Ergebnis wiederum steckt voller Signale an die Öffentlichkeit. Und ist für Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) zudem „ein notwendiger Beitrag, die Würde der Menschen wiederherzustellen“.
Ein Kind aus einer Familie herauszunehmen, ist immer ein „biographischer Einschnitt“, sagt Autor Fuchs. Ein Einschnitt, der in den untersuchten Jahrzehnten fast durchweg mit (weiteren) traumatisierenden Erfahrungen verbunden war. Längst nicht alle Betroffenen – oder besser: Opfer – sind heute in der Lage, darüber zu sprechen.

„Manche erzählen es selbst nahestehenden Verwandten nicht“, sagt Andreas Berg von der Bremer „Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder“. „Sie schämen sich ihrer Vergangenheit und haben das Gefühl, Erlittenes beweisen zu müssen.“ Wie etwa „Isolationshaft in den Kinderheimen“. Die Anlaufstelle wurde im Februar eingerichtet. Seither meldeten sich dort 78 Frauen und Männer.
Die Untersuchung wirft auch ein Licht auf ein gesellschaftliches Klima, in dem Schläge als Mittel der Erziehung akzeptiert waren und alleinstehende Mütter stigmatisiert wurden. So sehr, dass manche ihre Kinder lieber weggaben. In anderen Familien waren nach einer erneuten Heirat die „alten“ Kinder plötzlich unerwünscht, berichtet Autor Robert Fuchs. Krisen, Gewalt und Vernachlässigung waren weitere Gründe für die Heimeinweisung. Andere Kinder wurden Waisen.

„Der Vernachlässigung in der Familie folgte das Leid im Heim“, sagt Fuchs. „Demütigung und seelische Verletzung gab es in fast allen Heimen und in Pflegefamilien. Erfahrungen der Diskontinuität und ein Gefühl der Ohnmacht bestimmten häufig den Lebensweg. Es gab Kinder, die in drei Jahren 15 Erzieherwechsel hatten.“ Und noch etwas hat der Historiker herausgearbeitet: „Je geschlossener ein Heim war, desto gewalttätiger waren die Erfahrungen.“ Die Dokumentation zu lesen, fällt nicht leicht. Die Schilderungen sind schonungslos. In Alten Eichen etwa schlug der Hausvater Kinder mit einer Reitpeitsche. „Du bist minderwertig“, wurde zu Heimkindern gesagt. „Ich hatte das Gefühl, als Mensch wertlos zu sein“, berichtet eine Frau. Die Würde des Menschen ist unantastbar? Das galt hier nicht.
Heute ist das gesellschaftliche Klima anders. Behörden, Wohlfahrtsverbände und Kirchen beteiligen sich an der Aufarbeitung. Es gibt finanzielle Hilfen. Bremen zahlt 540 000 Euro in den „Fonds Heimerziehung“ ein. Die „Anlauf- und Beratungsstelle“ an der Friedrich-Rauers-Straße ist zudem ein Ort des Zuhörens. „Wir bieten den Betroffenen eine individuelle Aufarbeitung an“, sagt Andreas Berg von der Anlaufstelle. Telefon: 0421/361-16 799.

2012/08/31

Landkreis bekommt Internetseite nicht - Betreiber von „jugendamt-falkensee“ lehnt ab





RATHENOW - Der Kreis Havelland, der gegen Vertreter der Interessengemeinschaft „Justizopfer Nauen“ eine Rechtsanwältin eingeschaltet hat (MAZ berichtete), hat mit seinen Forderungen im ersten Anlauf keinen Erfolg. Die Anwältin hatte den Sprecher der IG, Martin Bulinski, aufgefordert, kritische Äußerungen zu unterlassen, die er im Internet über die Arbeit des Jugendamtes im Bereich Falkensee gemacht hat. 

Gleichzeitig sollte er sich verpflichten, Schadenersatz in nicht benannter Höhe zu zahlen. Martin Bulinski teilte dieser Zeitung auf Nachfrage mit, dass er nicht gedenkt, die Erklärung abzugeben.

Die gleiche Rechtsanwältin hat den Inhaber der Internetseite www.jugendamt-falkensee.de, auf der kritische Äußerungen über das Jugendamt zusammengestellt sind, aufgefordert, die Seite dem Kreis zu übertragen. Das Jugendamt Falkensee gehöre zum Landkreis, schreibt die Anwältin. Der Seiteninhaber habe sich den Namen angemaßt, was eine Verletzung der Rechte des Landkreises darstelle.
Wie Peter M., Inhaber der genannten Internetseite, dieser Zeitung mitteilte, ist er nicht bereit, die Seite dem Kreis zu übertragen und sich, wie ebenfalls gefordert, zum Schadenersatz bereitzuerklären. 

Es gebe gar kein Jugendamt Falkensee, auf dessen Namen der Landkreis ein Anrecht haben könne, hat Peter M. argumentiert. Er möchte nicht mit dem vollen Namen in der Zeitung erscheinen, weil das Rückschlüsse auf seine Kinder zulassen würde. Beim Einschalten der Anwältin gehe es dem Landkreis wohl eher darum, meint Peter M., „kritische Stimmen abzuwürgen“, die sich auf die Arbeit der Jugendamtsmitarbeiter beziehen.

Die IG Justizopfer und er als deren Mitglied seien jederzeit bereit, mit dem Landkreis konstruktive Gespräche zu führen, teilt Peter M. mit. So ließen sich am besten die Probleme analysieren und Lösungen finden. Zur Aussage des Kreissprechers, der Rechtsweg werde beschritten, um die Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitern der Verwaltung zu schützen, merkte er an: „Das Wohl von Kindern, Müttern und Vätern ist von der Arbeit dieser Jugendamtsmitarbeiter abhängig.“ Auch diese hätten Rechte, die es zu wahren gelte. Er selbst habe erfahren, so Peter M., dass in persönlichen Gesprächen von Verantwortlichen geäußert werde: „Das Jugendamt macht keine Fehler.“ Dies sei keine Basis, um Gespräche zu führen und Lösungen zu finden. (Von Bernd Geske)

Jugendamt - Gutachter - Vorwürfe: "Geschäft mit Leid von Kindern" Ein Sachverständiger soll in Obsorgefällen Gutachten im Copy-&-Paste-Modus erstellt haben. Betroffene klagen an.

Letztes Update am 15.08.2012

Richard Maier verlor nach dem Gutachten die Obsorge für seine Töchter.  
Richard Maier verlor nach dem Gutachten die Obsorge für seine Töchter. 

 
Jahrelang war Egon B. der allgegenwärtige Gerichtsgutachter in Salzburg und Oberösterreich, wenn es um Obsorgefälle oder Sachwalterschaften ging. Jetzt besteht der Verdacht, dass der Sachverständige im Copy-&-Paste-Verfahren Fließband-Gutachten erstellt hat.
Die Staatsanwaltschaft Linz ermittelt. Weit mehr als 20 Betroffene haben Straf­anzeige wegen Betrugs, falscher Zeugenaussage und Eidbruchs als Sachverständiger eingereicht. Denn: Kinder wurden auf Grund dieser Gutachten abgenommen, Besuchsrechte eingeschränkt, Schicksale ganzer Familien entschieden.

"Unbrauchbar"


Renate Költringer, Mutter eines autistischen Kindes, hofft auf ein Strafverfahren gegen den Gutachter.
Max Steller, ein Spezialist aus Deutschland, hat die Gutachten geprüft und in der Luft zerrissen: "Als Entscheidungshilfe unbrauchbar, voller Qualitätsmängel, nicht nachvollziehbar, falsche Verwendung von Fremdwörtern", lautet sein Urteil.
Egon B. hat mittlerweile eine Gegendarstellung eingereicht. Darin heißt es u. a.: Die Gutachten wurden durch die Gerichte und Jugend­ämter den Parteienvertretern geprüft. Weder von den Erstgerichten noch in der Instanz wurden die Gutachten fachlich bemängelt.

Richard Maier aus Salzburg ist Vater und selbst ein Betroffener. Egon B. hat ein Gutachten erstellt, als es um die Obsorge von Maiers Töchtern ging. Der Salz­burger verlor in der Folge die gemeinsame Obsorge.

"In meinem Verein ,Kindergefühle" gibt es weit über 100 Beschwerden wegen des Sachverständigen. Mir liegen stapelweise Gutachten vor. Mittlerweile kenne ich einen Juristen vom Attersee, der ein Klon-Gutachten zu meinem hat", erzählt Maier. Tatsächlich sind die Gutachten der beiden Männer seitenweise gleich. "Sogar Rechtschreibfehler wurden übernommen", sagt Maier.

Warum er das Gutachten einfach nicht akzeptiert und angefochten hat? "Man hat mir gedroht, das Besuchsrecht auszusetzen, bis die Sache geklärt ist. Ich habe in Salzburg gegen Windmühlen gekämpft."

Der Fall Egon B. wurde tatsächlich wegen Befangenheit zum Gericht Oberösterreich verlegt. Zu groß waren die internen Verstrickungen mit dem Gerichtsgutachter.
Maier und andere Eltern hoffen, dass es jetzt zu einem Strafverfahren kommt. "Ich kämpfe für die Wiederherstellung meiner Familie, ich will die Rückübertragung der Sachwalterschaft für meinen Sohn Wolfgang, ich will nicht 14 Tage vorher ansuchen müssen, wenn ich mit ihm auf Urlaub fahre", sagt Re­nate Költringer, Mutter eines autistischen Kindes.

Die Geschäftsfrau, die in Straßwalchen ein Fotogeschäft betreibt, hofft auf eine Zeugenladung im Strafverfahren: "Den Richtern hätte eigentlich schon lange auffallen müssen, dass der Wortlaut in den Gutachten gleich ist. Aber anscheinend kratzt man sich bei Gericht nicht gegenseitig die Augen aus", meint Költringer.

Die Salzburgerin hat das Gutachten von B. abgelehnt. "Das wurde nicht bewilligt. Der Sachverständige Steller hat sofort gesehen, dass da etwas nicht stimmt. Die ganze Sache schreit zum Himmel. Da wurde ein gutes Geschäft mit dem Leid von Kindern und Familien gemacht."

Letztes Update am 15.08.2012, 16:49

Artikel vom 15.08.2012 16:49 | KURIER | Brigitte Kirchgatterer | « zurück zu Nachrichten

Kindesentziehung: Kinderkommission rügt Fehler von Jugendämtern und Polizei



Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder im Bundestag fordert ein umfassendes Informations- und Fortbildungsangebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendamt, Polizei und Botschaften. Die Kinderkommission stellt fest, dass es häufig zu Fehlern bei der Entscheidungsfindung in den Jungendämtern komme.

 
Jedes Jahr würden in Deutschland rund 1.000 Kinder dauerhaft vermisst. In vielen Fällen handele es sich dabei um internationale Entführungen, bei denen ein Elternteil das Kind gegen den Willen des anderen ins Ausland bringt. Mit einer Mitnahme des gemeinsamen Kindes ins Ausland, soll das zurückgebliebene Elternteil vor vollendetete Tatsachen gestellt und eine Sorgerechtsentscheidung zu Gunsten des entführenden Elternteils herbeigeführt werden. Die Kindesentziehung sei dabei nicht nur ein Problem binationaler oder nichtdeutscher Familien, wie häufig angenommen, sondern komme auch immer öfter in deutschen Familien vor, betont die Kommission
Verschwindet ein Kind spurlos, sei eine schnelle und konzentrierte Hilfe entscheidend. 

Viele Betroffene berichteten aber, dass es schwierig ist, zügig die wichtigsten Informationen und Unterstützung zu erhalten. Hinzu komme, dass es häufig zu Fehlern bei der Entscheidungsfindung in den Jungendämtern komme. „Dort gibt es häufig Schwierigkeiten, den Sachverhalt der Kindesentziehung vom Sachverhalt der Sorgerechtsentscheidung abzugrenzen. Das führt zu Fehlern bei der Entscheidung über die Zuständigkeit und damit zu Zeitverzögerungen“, heißt es in der Stellungnahme der Kommissionsvorsitzenden Ekin Deligöz.

Die Kinderkommission fordert deswegen ein umfassendes Informations- und Fortbildungsangebot der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Jugendamt und Botschaften. Insgesamt müsse die Vernetzung und Kooperation aller involvierten Stellen insbesondere der zuständigen Ministerien verbessert werden. Zudem hält die Kinderkommission den Aufbau eines Alarmsystems für vermisste Kinder in den Mitgliedsstaaten des Haager Kinderschutzübereinkommens für notwendig.


Quelle: migazin.de – 27.07.2009
Link zum Pressebericht: www .migazin.de/2009/07/27/kindesentziehung-kinderkommission-rugt-fehler-von-jugendamtern-und-polizei/

Anonymous das falsche Spiel des Jugendamtes - Liebe Brüder und Schwestern, es existiert ein problem das noch nicht großflächig bekannt ist. Das Jugendamt.





Grüße an die Welt, wir sind Anonymous.

Liebe Brüder und Schwestern, es existiert ein problem das noch nicht großflächig bekannt ist. Das Jugendamt.

Immer wieder werden Kinder unter vollkommen absurden Gründen von wichtigtuerischen Mitarbeitern des Jugendamts aus ihren Familien herausgerissen. 

Diese gefälschten Gründe werden im Laufe des Entzugs immer wieder umgeformt und angepasst, um im Nachhinein auch Fehlentscheidungen rechtfertigen zu können. Im Notfall mit Lügen, Verleumdung und Rufmord! Die kinder selbst, dürfen in den meisten fällen auch nicht selbst entscheiden ob sie woanders, oder bei ihrer mutter bleiben wollen. Viele Eltern kämpfen bereits Jahrelang in der öffentlichkeit, aber nur mit keinem, oder mäßigem erfolg. 

Das Volk muss aufwachen, und die schon fast Mafiaähnlichen vorgehensweisen des Jugendamtes erkennen, und dagegen angehen. Denn es gibt keine institution, die das jugendamt überwacht oder kontrolliert, so können sie ungehindert, und nach lust und laune agieren. Informiert alle über diese schrecklichen taten und verschweigt sie nicht. es geht um die zukunft jedes einzelnen kindes. stoppt das tränenmeer.

Wir sind Anonymus
wir sind eine legion,
wir vergeben dem jugendamt nicht,
wir vergessen die kinder nicht.
erwartet uns.



Kinderklau und Staatsanwälte






Veröffentlicht am 30.08.2012 von

Die Kindesmutter bekommt einen Anruf von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft während ihr Sohn in der Obhut des Jugendamtes verwahrlost. Warum soll eine polnische Mutter eigentlich nicht mit ihrem Sohn, der ebenfalls polnischer Staatsbürger ist, in ihr Heimatland Polen reisen dürfen. Muß ausgerechnet Deutschland polnische Kinder vor ihrem Heimatland schützen - ohne daß irgend jemand darum gebeten hat. Müssen Ausländer sich von ihren Kindern trennen, wenn sie Deutschland verlassen wollen.